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Stawogorod
#11
Annas Familie wohnt in der Kleinstadt Stawogorod bereits seit Generationen. Ihr Vater ist Werktätiger in einem Industriekomplex am östlichen Stadtrand und ihre Mutter unterrichtet androisch und dreibürgisch an der Oberschule. Das Studium hatte Ihren Lebensmittelpunkt in eine größere Stadt der Föderation verlagert und im Arbeitsalltag hatte es sich bewährt, dennoch schaute Sie regelmäßig in der alten Heimat vorbei. Mit der Bahn war die Reise zwar anstrengend, aber machbar und billig. Sie saß im Bus durch die Stadt, die Nachrichten berichteten gerade von der Neufassung der Föderationskreise, als dieser an Ihrer Station hielt. Sie möchte den Park eine Straße weiter sehr, als Kind war sie oft mit ihrer Mutter hergekommen, später dann in ihrer Jugend alleine oder mit Freunden.
#12
Die Neuordnung des Landes begrüßte Anna, war es weil sie an die Richtigkeit selbst glaubte oder weil die Nachrichten, allen voran TVAndro, es unentwegt wiederholten und den Menschen im Land in die Köpfe drückten. Neulich hatte sie einen Beitrag über die Verhältnisse in Dreibürgen gesehen, dort wurden doch tatsächlich noch arme Menschen als Sklaven gehalten, um auf Plantagen oder in Unternehmen von fiesen Kapitalisten zu arbeiten und weder der barbarische Kaiser noch die beleibten Eliten des Landes scherten sich darum, unglaublich dass es so etwas heute noch in der Welt gibt.
  


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